Maturaball 2015 am 7. März

Sonntag, Feb 1, 2015

Sternennacht in der Burg

„Starry Night“, so heißt das Motto des heurigen Maturaballs des Perchtoldsdorfer Gymnasiums, welcher am 7. März 2015 zum ersten Mal in der neuen Burg stattfinden wird. „Eine Veranstaltung im neuen Stil“ wünschten sich der Bürgermeister, Herr Martin Schuster und der neue Direktor der Schule, Herr Mag. Wolfgang Faber gleichermaßen und baten den Elternverein als Veranstalter zu fungieren. Es wird eine wunderschöne Ballnacht, an der sich Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen erfreuen können. An diesem Ziel arbeitet das 9-köpfige Ballkomitee zusammen mit dem Vorstand des Elternvereins mit viel Engagement und Kreativität. Vielleicht entsteht hier ja gerade eine neue Tradition, die mit einer Sternennacht in der Burg beginnt. Das hoffen jedenfalls alle Beteiligten. Sie freuen sich auf reges Interesse und die zahlreiche Teilnahme der gesamten Schulgemeinschaft des BG/BRG Perchtoldsdorf und wünschen eine rauschende Ballnacht unter Sternen. Nachsatz: Mit einem guten Teil des Reingewinns möchte der Elternverein dringend notwendige Investitionen für die Schule finanzieren. Karten & Reservierungen: 0664/561 26 57, unter maturaball@pdorfgym.at, im Sekretariat der Schule und im Infocenter Perchtoldsdorf.

Weitere Infos gibt’s hier.

Und für Absolventen gibt’s wieder ein besonderes Extra:
Wer sich bis Di 3. März per E-Mail an kontakt@absolventen-perchtoldsdorf.at meldet, erhält die Karten an der Abendkassa zum Vorverkaufspreis!

Die Mannschaft des Maturajahrganges 2011 war auch beim heurigen Weihnachtsturnier nicht zu schlagen und erreichte damit nach 2012 und 2013 abermals den 1.Platz! Den 2. Platz erreichte die Mannschaft des MJ 2013, die sich aber im Finale den Siegern klar mit 0:5 geschlagen geben musste.
Unsere schon seit Jahren am Turnier teilnehmende Gastmannschaft (bestehend aus ehemaligen Schülern unserer Schule ), die Unicorns, hat sich heuer mit dem 3. Platz zufrieden geben müssen, da sie das Halbfinale gegen die Mannschaft der 8. Klassen knapp mit 1:2 verlor. Somit erreichte die Mannschaft der 8.Klassen , die in der Vorrunde den 1.Platz belegte, leider nur den undankbaren 4.Platz.

In den Vorrundenspielen erreichten folgende Mannschaften die weiteren Plätze:

Gruppe 1:
3. Platz mit 4 Punkten aus 3 Spielen die 7.Klasse,
4. Platz mit 1 Punkt aus 3 Spielen die 5.Klasse

Gruppe 2 :
3. Platz mit ebenfalls 4 Punkten aus 3 Spielen MJ 2014 ,
4.Platz mit 0 Punkten die 6.Klasse.

Bei einem gemütlichen Heurigenbesuch mit dem geschäftsführenden Obmann , D.I. Thomas Posch und dem Schriftführer der AVP Homepage , Christoph Schlossnikel , wurde die diesjährige Weihnachtsfußballsession und das anstehende konstituierende Vereinstreffen, das im Frühjahr 2015 stattfinden wird , besprochen. Ein herzliches Dankeschön auch unserem neuen Direktor Mag. Wolfgang Faber , der sofort seine Unterstützung zugesagt hat. Dank allen Schülern und Absolventen für Ihren Einsatz , denn nur so kann das schon traditionelle Oberstufen – Absolventen – Weihnachtsfußballturnier immer wieder ausgetragen werden!

Der größte Dank gilt aber wie jedes Jahr Prof. Karl Spitznagl, ohne dessen großartiges und unermüdliches Engagement als Organisator, Schiedsrichter und Berichterstatter dieses Turnier niemals möglich wäre!

Hier geht’s zu den Fotos vom Turnier: Fotogallerie

Das große AVP Weihnachtsturnier findet dieses Jahr am Samstag den 13. Dezember statt!
Los geht’s ab 8 in der Siegfried Ludwig Halle beim Hallenbad statt!

Anmeldungen für Mannschaften (5 Feldspieler, Tormann + max. 3 Wechselspieler) bitte bis spätestens Mi, 10. Dezember, ausschließlich per E-Mail an kontakt@absolventen-perchtoldsdorf.at !

Schulgemeinschaft trauert um Helen O’Neill

Die Meeresbiologische Woche der 6Cr in Mali Losinj im Juni 2014 wurde vom tragischen Tod einer Schülerin überschattet. Helen O’Neill, Tochter unserer Professorin Judith O’Neill, starb aus ungeklärter Ursache am vorletzten Tag der Projektwoche am Ende eines Schnorchelausflugs. Als alle SchülerInnen wieder ins Schiff stiegen, fehlte sie plötzlich. Wenige Minuten später wurde sie in einiger Entfernung vom Schiff leblos gesichtet. Sofortige Rettungs- und Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos.
Die kroatische Polizei führte sofort genaue Erhebungen über den Unfallhergang durch, bei denen kein schuldhaftes Verhalten oder auch nur mangelnde Aufsicht seitens der betreuenden Personen festgestellt wurde.
Da an eine Fortsetzung der Meeresbiologischen Woche und der parallel dazu stattfindenden Sportwoche der 6AB natürlich nicht zu denken war, reisten alle Schülerinnen und Schüler in Begleitung der Lehrkräfte, am nächsten Tag verfrüht per Bus ab und langten abends in Perchtoldsdorf an, wo sie von ihren Eltern, Dir.in Mag.a Hermine Hofstötter, den Klassenvorständen und einem Akutteam des Landes NÖ in Empfang genommen wurden.

Die 6Cr organisierte für Freitag , den 20.Juni 2014 eine schulinterne Trauerfeier. Das Begräbnis von Helen O’Neill fand eine Woche später unter Beteiligung sehr vieler Mitglieder unserer Schulgemeinschaft am Perchtoldsdorfer Friedhof statt.

Die Meeresbiologische Woche hatte nicht zum ersten Mal stattgefunden, sondern ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil des Unterrichts in den 6. Klassen des Realgymnasiums. Sie wird in Mali Losinj von einem bestens ausgebildeten und konzessionierten österreichischen Betreuer-Team durchgeführt.

Nachruf der Klasse:

Liebe Helen! Oder besser „Hells-Bells“, wie dich deine engsten Freunde genannt haben!

Im Juni waren wir alle zusammen auf Projektwoche, du in der meeresbiologischen Gruppe. Schon Wochen vorher hast du davon geschwärmt, konntest es als begeisterte Schwimmerin kaum erwarten endlich an deinem Lieblingsort, dem Meer, zu sein.  Kaum angekommen, warst du schon im Wasser und hast uns andere lachend nassgespritzt. Mit diesem typischen Helen-Lachen, das keiner von uns je vergessen wird. Zuerst haben sich nur deine Mundwinkel leicht nach oben verzogen, und spätestens dann wusste man sofort, jetzt geht’s gleich richtig los – und zwei Sekunden später bist du auch schon dagelegen und hast dich gekrümmt vor Lachen. Sobald man in deine blitzenden blauen Augen und dein strahlendes Gesicht geblickt hat, konnte man gar nicht anders, als auch zu grinsen.

Dein Ehrgeiz, den du sowohl beim Sport als auch in der Schule an den Tag gelegt hast, hat viele von uns erstaunt. Kopfschüttelnd haben wir dich betrachtet, als du, sobald der Eislaufplatz geschlossen hatte und du deine täglichen „Eislaufsessions“ nicht mehr fortsetzen konntest, sofort dein Rad aus der Garage geholt hast und von da an konsequent Tag für Tag bei jedem Wetter in die Schule geradelt bist. Wie oft hast du die steile Weingasse verflucht, und trotzdem hast du sie jeden Tag aufs Neue bezwungen. Weil du ein Mensch warst, der nie aufgegeben hat. „Geht nicht“, gab’s bei dir nicht.

Dafür: „Mit dem Kopf durch die Wand! Es wird schon funktionieren.“ Und es hat auch immer geklappt. Egal, was du dir in den Kopf gesetzt hast, du hast es durchgezogen. Jeder von uns wusste, wenn Helen einmal ihre Meinung hatte, kann man einpacken. Du hast dich nie unterkriegen lassen. Hast dich zwar manchmal in deiner temperamentvollen Art furchtbar über etwas aufgeregt, aber nur um dann plötzlich eine wegwerfende Handbewegung zu machen und im nächsten Moment schon eine Lösung für das Problem zu finden.

In deiner Freizeit warst du überall, nur nicht zu Hause, sehr zum Leidwesen deiner Eltern. Du warst eine, die nie stillsitzen konnte, die immer in Bewegung war. Deine Woche hat aus Schwimmtraining und Turnverein bestanden, als Vorturnerin der Sportunion Perchtoldsdorf hast du dir noch zusätzlich dein Taschengeld aufgebessert.

In letzter Zeit hast du – als vorausplanender und gleichzeitig spontaner Mensch – nahezu deine gesamte Freizeit dem Sport gewidmet. „Ich will das Sportstudium machen, da will ich die Aufnahmeprüfung doch nicht versauen, und die ist ur schwer“, hast du immer entrüstet gesagt, wenn sich irgendwer über deine Sportleidenschaft beschwert hat.

Aber es gab auch Tage, wo du als immer aktive Helen O’Neill blau gemacht hast. Dann hast du dich vor den Fernseher „gechillt“ und dir zum x-ten Mal die Staffeln von „Friends“ oder „Modern Family“ angeschaut. Klarer Weise auf Englisch, wie sich das für eine Halb-Irin so gehört. Wahrscheinlich sogar in deinem Irland-Pulli, mit dem du als absolute Irland-Verliebte so oft herumgelaufen bist. Am Abend hast du dann auf die Rugby-Meisterschaften oder die Fußball-Champions-League umgeschaltet, bei der du wie besessen zu Liverpool gehalten hast.

Aber nicht nur eine sportliche, auch eine musikalische Ader hattest du. Vor zwei Jahren hast du nach jahrelanger Pause wieder angefangen Klavier zu spielen, hast dein Lieblingsstück, das Bach-Präludium in C-Dur aus dem „Wohltemperierten Klavier“, oft stundenlang gespielt, wieder und wieder.

Wenn man dir beim Klavierspielen zugehört hat, hat man ziemlich schnell gemerkt, dass du ein „Die-hard-fan“ von P!NK warst. Ich habe mir einmal deinen iPod für eine Freistunde ausgeborgt und mich voller Vorfreude auf die 150 Lieder, die du laut deiner Anzeige hattest, auf eine Bank gesetzt. Ich wusste zu der Zeit schon, dass du wahrscheinlich einer der größten P!NK-Fans ever bist, aber dass deine gesamte Playlist nur aus 150 Liedern von P!NK besteht, auf das war ich dann doch nicht vorbereitet. Und noch dazu konntest du sie alle auswendig, jede Zeile, jede Melodie, hast sogar in den letzten Monaten angefangen, ein eigenes P!NK-Medley zu komponieren. An deiner Zimmerwand waren exakt eingeteilt alle P!NK-Alben aufgehängt. Du bist nahezu ausgeflippt, als deine Mutter dir letzten September aus Canterbury einen P!NK-Kalender für 2014 mitgebracht hat, den du ungeduldig in seiner Verpackung angestarrt hast, bis du am 1. Jänner endlich die erste Seite aufschlagen durftest und in ein verzücktes Grinsen ausgebrochen bist, weil das Bild von P!NK einfach „absolut geil“ war.

Du warst ein Mädchen mit einer unglaublichen Ausstrahlung, das selbst Menschen, die dich nur vom Sehen kannten, in Erinnerung bleibt. Seit du weg bist, fehlt ein Teil von uns, der Sonnenschein, der du in unserem Leben warst. Aber du wirst uns nicht verloren gehen, im Gegenteil, du bist näher bei uns denn je und wirst es auch immer bleiben.

Caroline Dasek, 6Al

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