19 Jan
Dass wir, als die Schüler der 8. Klassen, dieses Jahr den Maturaball organisiert haben, hat mir vor allem eines klar gemacht: Wir sind schon richtig alt. Ich meine, früher waren die Achtklässler für mich immer schon die gaaanz Großen, die Schon-fast-Erwachsenen. Und jetzt sind wir das! Irgendwie erschreckend, aber vor allem ziehmlich cool!
Denn der Ball war, trotz harter Arbeit und einigen Hoppalas, vor allem eines: ein Erlebnis, das uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Dank der gut organisierten Arbeit, des Ideenreichtums und des tollen Ideenumsetzungsvermögens unseres Ballkomitees (Viktoria Zimmer 7A, Stefan Schopf 7C, Stefanie Nepita 8A, Karin Zuntermann 8A, Theresa Bengough 8B und Christoph Schlossnikel 8C - mit Unterstützung von Bernhard Fuchs 8B) wurde die Ballnacht für alle unvergesslich!
Der Ball stand unter dem Motto “Heaven to Hell” und für jedes Engerl und Teuferl war etwas dabei: Teuflisch ging es in der Disco zu, und wem das Pflaster dort zu heiß wurde, der konnte sich im Memorial Heaven entspannen oder in der Skybar bei einem himmlischen Cocktail abheben.
Für gleich zwei Mädels und einen Burschen wurde der Ball aus einem ganz bestimmten Grund unvergesslich, denn die 3 erhielten die besonders ehrenvolle Auszeichnung als “Doppelmiss” und “Mister Maturaball”. Die drei haben also den ersten Schritt zu einer Hollywood Traumkarriere geschafft…
Mehr als nur spektakulär war, dank mehr als 2 Tonnen Technik und Equipment, die Mitternachtseinlage (Bild). Angefangen von unseren süßen Engerln, die auf ihre besondere sexy Art und Weise so manches Mädchenherz höher schlagen ließen, bis hin zu den teuflischen Mädels, die eine absolut heiße Show ablieferten! (Choreographie: Elena Todeva, Sophia Angelides und Manuela Schmid)
Ich hoffe natürlich, dass es ihnen genauso gut gefallen hat wie uns, und an die dieses mal extrem zahlreichen Ballbesucher sagen wir ein herzliches Dankeschön!
Text: Sophia Angelides, 8A (Die Schule, Heft 30, März 2003)
Fotos gibt es auf der Maturaball Homepage!
26 Jan

Am 26. Januar 2002 war es zum 18. Mal soweit: Der Ball des BRG Perchtoldsdorf, perfekt organisiert von den angehenden Maturanten, wurde von Frau Direktor Hussek pünktlich um 20.30 eröffnet. Der Absolventenverein, dem dankens-werterweise das Organisationskomitee einen eigenen Tisch zur Verfügung gestellt hatte, war dieses Mal bereits mit einer weit
stärkeren Abordnung vertreten als im Jahr zuvor. Das lag wohl nicht zuletzt daran, dass für den diesjährigen Ball im Vorfeld intensivere Werbung bei den Absolventen gemacht worden war und wir mit den Organisatoren vereinbart hatten, dass für Absolventen die Karten an der Abendkassa zum Vorverkaufspreis erhältlich waren.
Doch nun zum Ball selbst:
Die Eröffnung wurde - wie eh und je - vom Jungdamen- und -herrenkomitee der Tanzschule Schmidt bestritten, wobei Steffen Engel hier einmal mehr in seiner Rolle als “Einpeitscher” brillierte. Sofort nach Freigabe der Tanzfläche für das Publikum wurde diese regelrecht gestürmt, was nicht zuletzt auf die Tanzwut eines Gutteils der Absolventen sowie der anwesenden Lehrer zurückzuführen war. Vor allem der amtierende Obmann des AVP, Karl Spitznagl, ist hier als eifriger Schwinger des Tanzbeins hervorzuheben. Er ließ ebenso wie sein Kollege Andreas Liedler durch sein fast pausenloses Tanzen bis zum Verstummen der Musik um drei Uhr Früh, die mittanzenden Schüler und Absolventen alt aussehen. Daraus ist zu schließen, dass die langjährige Tätigkeit im Sportunterricht einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Akrobatik der Tanzeinlagen hat.
Als Mitternachtseinlage wurde ein Streifzug durch verschiedene Kulturen gebracht, mit den jeweils dafür typischen “Tänzen” (oder anderen Bewegungsformen). Die Show gipfelte schließlich im Ausrollen eines riesigen Banners mit der Aufschrift “Wir sind reif”, was einen Vorgriff auf den Juni darstellte.
Mit Fortdauer der Veranstaltung verlagerte sich das Geschehen naturgemäß vom zweiten Stock (Ballsaal) ins Erdgeschoß (Disco), wo für so manchen Ballbesucher dann auch die Erinnerung aussetzte …
Unumstrittener Star des Abends aus Sicht des Absolventenvereins war wohl Hannes Lindner, Namensgeber des legendären Schulfußballturniers Anfang der Neunzigerjahre. Er tauchte völlig überraschend, nach achtjähriger Abwesenheit, wieder auf dem Maturaball der AHS Perchtoldsdorf auf, und wurde von jenen, die ihn noch erkannten, stürmisch begrüßt.
Als sich gegen drei Uhr früh die Band verabschiedete, zeichnete sich langsam das Ende des 18. Maturaballs ab. Wir verbliebenen Absolventen leerten mit Karl Spitznagl noch ein letztes Bier, wobei wir sehr positiv über den Abend resümierten. Die Maturanten des Jahres 2002 haben somit aus Sicht des Absolventenvereins im Fach “Event-Management” die Reifeprüfung bereits bestanden.